Vom 18. bis 21. August war die zehnköpfige Wandergruppe, unter der Leitung von Roman Haas und Monika Lang vom Nordracher Alpenverein, auf dem Stubaier Höhenweg unterwegs. Trotz der widrigen Bedingungen konnten die Wanderer die Schönheiten der Stubaier Berglandschaft bewundern.
Vom 18. bis 21. August war die zehnköpfige Wandergruppe, unter der Leitung von Roman Haas und Monika Lang vom Nordracher Alpenverein, auf dem Stubaier Höhenweg unterwegs. Trotz der widrigen Bedingungen konnten die Wanderer die Schönheiten der Stubaier Berglandschaft bewundern.
Die Tour begann in Falbeson im Stubaital bei sommerlichen Temperaturen. Wegen des angekündigten Regens entschied sich die Gruppe gegen den Aufstieg zu Fuß und konnte stattdessen die Fahrt mit der Kreuzjochbahn genießen. Oben angekommen waren es noch zwei Stunden Fußweg über den Hohen Burgstall (2611 m ü. NHN) bis hin zum Tagesziel, der Starkenburger Hütte. Dort angekommen konnte sich die Wandergruppe bei leckerem Essen stärken und beendete den Abend bei ausgelassener Stimmung sowie einigen Kartenspielen.
Das Ziel für den nächsten Tag war der Weg zur Franz-Senn-Hütte, welcher mit über 1100 Höhenmetern Auf- sowie Abstieg die anspruchsvollste Etappe werden sollte. Zu Beginn blieb die Gruppe von den vorhergesagten Regengüssen verschont, nur der Nebel versperrte die Sicht. Nachdem der Gamskogel bestiegen war, klarte die Sicht unerwartet auf und der Anblick der umliegenden Berglandschaft erhellte die Stimmung der Wanderer schlagartig. Trotz des wieder einsetzenden Nebels entschied sich die Gruppe für den Aufstieg über die Marchsäule und das Schwarzhorn (2812 m ü. NHN). Auf dem Gipfel angekommen lauschten die Wanderer den schönen Klängen des Dudelsacks eines Teilnehmers, den er zur Überraschung aller mitgetragen hatte.
Nach dieser musikalischen Einlage ging es über anspruchsvolles Blockgelände hinunter zur Seducker Hochalm, wo sich die Gruppe bei einer kurzen Kaffeepause stärken konnte. Mit neuer Energie ging es weiter Richtung Tagesziel. Auf dem Weg wurden die Wanderer von starken Regenfällen überrascht, weshalb sie nach zwei Stunden durchnässt die Hütte erreichten. Hier wartete eine warme Dusche sowie ein leckeres Abendessen, welches die Stimmung aufhellte.
Auch am dritten Tag kam die Gruppe durchnässt auf der letzten Hütte an. Auf der Neuen Regensburger Hütte erwartete sie der lang ersehnte Sonnenschein. Nach einer kurzen Stärkung beschloss ein Teil der Gruppe, noch zum Falbesoner Gletschersee aufzusteigen. Auch wenn die Temperaturen um die 10°C nicht gerade einladend waren, ließen es sich zwei Teilnehmer nicht nehmen, ein kurzes Bad im eiskalten See zu nehmen. Beim Abstieg zur Hütte erreichte die Wanderer wieder leichter Regen. Dieser konnte die Stimmung aber nicht trüben, zumal der Gruppe ein Grillbuffet entgegenstrahlte. Wer wollte, konnte hier neben allerlei Salaten auch frisches Murmeltier probieren. Beim anschließenden Spieleabend lies die Gruppe den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen.
Am letzten Tag wurde die Gruppe durch strahlenden Sonnenschein geweckt und ein letztes Mal brachte der Dudelsack ein Funken Schottlands in die Stubaier Berge. Anschließend begaben sich die Wanderer auf den Abstieg. Unten angekommen stärkten sie sich bei Kaffee und Kuchen, bevor sie die Heimreise antraten. Damit ging eine spannende, wenn auch regnerische Rundtour auf dem Stubaier Höhenweg zu Ende.
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